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 zum bestehenden Erbvertrag


Frage gestellt am 2013-11-04 13:06:38.131
Frage gestellt von Felix
Rechtsgebiet Erbrecht
Gebot 30 €
PLZ Gebiet 22
Aufrufe der Frage 2547


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Erbvertrag existiert in meiner Familie:

das von meinen Großeltern und Eltern gemeinsam erbaute Einfamilenhaus wird weitervererbt von den Großeltern auf meine Eltern, nach dem Tod des letzten Elternteils, in diesem Falle wäre das unsere Mutter, würden mein Bruder und ich das Haus gemeinsam erben.

Diesen Erbvertrag bekamen wir Kinder nach dem Tode unseres Vaters in Kopie für unsere Unterlagen vom Amtsgericht zugeschickt.

Der Notar weisst in einem § auf die "einseitige Unwiderruflichkeit" dieses Erbvertrages hin.

Nach dem Tode meiner Großeltern machte mein Vater noch ein handschriftliches Testament, in dem meine Mutter als Universalerbin genannt wurde. Nach dem Ableben der Eltern sind mein Bruder und ich zu gleichen Teilen erbberechtigt.

Meine Frage lautet:
Könnte unsere Mutter das Haus mit einem handschriftlichen Testament an ihren Enkel vererben, wenn wir Kinder damit einverstanden sind?
Oder ist das garnicht möglich, da der Erbvertrag uns als Kinder von vorneherein als Erben ausweist?

Vielen Dank für Ihre Antwort und einen freundlichen Gruß

  Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle hat wie folgt geantwortet


Frage beantwortet am: 2013-11-04 15:32:16.314
Durchschnittliche Bewertung dieser Rechtsanwältin :

Sehr geehrter Ratsuchender,


ohne den genauen Wortlaut der einzelnen Verfügungen zu kennen, ist es etwas schwer, die Antwort abschließend zu fassen.


Aber vorbehaltlich der Prüfung der Verfügungen wird hier es ausnahmsweise möglich sein, dass der Enkel Erbe wird.


Zwar soll der von Ihnen genannte Vertrag einseitige Verfügungen, die den ursprünglichen Vertrag entgegenlaufen würden verhindern.

Aber damit sollen allein die Letztbegünstigten (also Sie und Ihr Bruder) geschützt werden.

Wenn diese Beiden aber ausdrücklich darauf verzichten, hat man eben keinen "einseitigen" Widerruf der übsprünglichen Verfügung, so dass es dann möglich ist, dass abweichend von der als Erbvertrag bezeichneten Verfügung die Erbeinsetzung erfolgen kann.

Sie und Ihr Bruder sollten daher einen Notar aufsuchen, um Ihren Verzicht schriftlich zu fixieren.




Sollten Rückfragen bestehen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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Anwalt für Erbrecht

Der Fragesteller Felix hat diese Antwort folgendermaßen bewertet:

Durchschnittliche Bewertung:
Frage wurde umfassend beantwortet:
Frage wurde verständlich beantwortet:
Frage wurde ausführlich beantwortet:
Frage wurde schnell beantwortet:
Anwältin/Anwalt war freundlich:
Ich würde sie/ihn weiterempfehlen:
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