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 Möglichkeit Ersatzfreiheitsstrafe?


Frage gestellt am 2013-03-11 00:41:19.317
Frage gestellt von DarkTheDevil
Rechtsgebiet Strafrecht
Gebot 50 €
PLZ Gebiet 49
Aufrufe der Frage 2741


Guten Abend, ich habe eine Frage zum Strafrecht.

Folgendes Problem :

Ich habe aus dem Jahr 2009 eine Gesamtgeldstrafe von 1685,00 € offen.
Ende Dezember bat ich die Staatsanwaltschaft um eine Umwandlung in Gemeinnützige Arbeit, da ich die Raten nicht bedienen konnte.
Als ich die Arbeit aufnehmen wollte, kam meine Freundin ins Krankenhaus, 3 Tage vor dem Arbeitsbeginn.

Ich musste in der Zeit unsere Kids versorgen, der kleine ist 2 Jahre alt.
Ich hab mir dann eine Bescheinigung aus dem Krankenhaus geben lassen und die meinem Bewährungshelfer geschickt.

Dennoch bekam ich eine Woche später Post von der Staatsanwaltschaft, mit dem Widerruf der Bewilligung.
Und mit der Aufforderung die Ersatzfreiheitstrafe anzutreten. Ein erneuter Anruf bei der Rechtspflegerin brachte keinen Erfolg.
Sie hat mir eine Frist bis mitte März gesetzt. Sie sagte mir das ich meine Kinder hätte unterbringen müssen auf meine Kosten. (Dann hätte ich auch weiter Raten zahlen können)

Ich habe nun eine neue Arbeit aufgenommen, und würde das ganze gerne in 6-8 Monaten bezahlen. Aber die Rechtspflegerin lässt sich darauf nicht ein.
Ich habe eine bald 5 Köpfige Familie zu versorgen und würde wieder (Haftantritt Juni 2012) meine Arbeit durch eine Haft verlieren.

Ich habe leider nicht die Möglichkeit mal eben 1700,00 auf den Tisch zu legen.

Meine Frage wäre, ob ich irgendein Recht habe das mir nochmals eine Ratenzahlung bewilligt wird? Härterer Fall etc. Resozialisierung? (letztes Jahr bereits Arbeit verloren, durch absitzen einer Bewährungsstrafe)

  Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle hat wie folgt geantwortet


Frage beantwortet am: 2013-03-11 10:27:48.439
Durchschnittliche Bewertung dieser Rechtsanwältin :

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten einen Rechtsanwalt vor Ort beauftragen.

Zum einen besteht hier die Möglichkeit, die gerichtliche Entscheidung zu beantragen. Dieser Antrag sollte unbedingt durch einen Rechtsanwalt gestellt werden.

Es besteht zumindest grundsätzlich die Möglichkeit, nun doch noch gemeinnützige Arbeit zu leisten. Das müsste jetzt natürlich unter Berücksichtigung Ihrer Erwerbstätigkeit genau geklärt werden.

Grundsätzlich kann in Ihrem Bundesland das nach der dafür einschlägigen Verordnung auch beantragt werden. Ein solcher Antrag dürfte nach meinem Dafürhalten nicht abgewiesen werden. Sie haben ausreichend Gründe dargelegt. Das ist die eine Möglichkeit.

Weiter würde auch die Möglichkeit bestehen, nochmals eine Ratenzahlung zu beantragen. Einen Rechtsanspruch haben Sie darauf aber nicht. Dieses wäre nur möglich, wenn Sie Nachteile darlegen können, die es rechtfertigen würden, dass Ihr Interesse dem Strafanspruch vorgeht.

Ich würde die Möglichkeit nicht unversucht lassen. Sie müssen dann aber auch darlegen können, wie verfahresn wird, wenn Sie Ihre Erwerbstätigkeit verlieren sollten. Allein die Resozialisierung wird als Argument nicht ausreichen. Natürlich wird die familiäre Situation in den Vordergrund gestellt werden müssen.

Sie sollten unbedingt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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