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 Urkundenfälschung


Frage gestellt am 2018-08-30 21:31:15.125
Frage gestellt von Bana
Rechtsgebiet Strafrecht
Gebot 25 €
PLZ Gebiet 46
Aufrufe der Frage 83


Seit 2014 lebe und arbeite ich in im Ausland.
2007-2009 habe ich ein Fernstudium gemacht,damals angeboten von einen Vertreter.
Ich löste die Aufgaben und übersendete ihm alles immer über eine von ihm mitgeteilte E-Mail.
Damals war ich berufstätig,sehr jung und hatte ein kleines kind.
CA 2009 bekam ich ein Abschlusszeugnis darüber.
Habe es nie gebraucht,da ich nie in dem Bereich gearbeitet habe.
2014 bin ich ausgewandert.Das Zeugnis hatte ich, mit einigen anderen Sachen von mir,bei einer Freundin aufbewahrt.
2015 übersendete sie,einen damals guten Freund das Zeugnis sowie Schulzeugnisse von meiner Tochter.
Ich bat ihn die Dokumente legalisieren zu lassen,damit ich es im Ausland,zu meinen Akten legen kann und notfalls einen Arbeitgeber sagen kann,das ich noch diesen Lehrkurs gemacht habe,wobei so ein Fernlehrgang im Ausland eh nur leeres Papier ist.
Der Freund tat es (2015).
Wenig später teilte er mir mit,das man es nicht legalisieren konnte aufgrund ,weil es für das Ausland nicht ginge.
Ich nahm es so hin.(mit diesem Freund habe ich keinen Kontakt mehr)
Vor 2 Monaten bin ich nach Deutschland geflogen.
Am Flughafen teilte mir ein Beamter mit,das er meine Adresse braucht,da das Amtsgericht mir einen Brief schicken möchte.
Verdacht auf Urkundenfälschung aus 2015!!
Ich beteuerte das ich nie etwas gefälscht habe und es nie tun würde und seit 2014 ,nicht mehr in Deutschland lebe.(ich wusste nicht,das es um dieses Zeugnis geht)
Er gab mir alle Daten durch und bat mich,beim Amtsgericht anzurufen.
Das tat ich.
Der Herr vom Amtsgericht notierte das ich angerufen habe und bat mich,eine Email zu schreiben,mit Angabe von Wohnort, Arbeitsplatz usw.
Das tat ich natürlich.
Jetzt schrieb das Amtsgericht meinen Arbeitgeber im Ausland an (Konsulat) und teilte ihm mit,das sie eine zustelladresse für den Brief brauchen.
Er rief mich an und fragte mich,ob er meine Adresse durchgeben soll oder die des konsulats.
Jetzt warte ich auf den Brief,hab Todesangst was mich erwartet,denn ich weiß das ich wirklich nichts getan habe.
Meine Frage ist: was könnte mich erwaten?
Dürfen die meinem Arbeitgeber mitteilen,was mir vorgeworfen wird?
Wann sollte ich,einen Rechtsanwalt beauftragen?
Wie kann ich Beweisen,das ich unschuldig bin? (denn hätte ich gewusst,das dieses Dokument unecht ist,dann hätte ich es bestimmt nicht an das Amtsgericht schicken lassen,um es zu legalisieren).

Bitte um Rat.
Gruß
B


  Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle hat wie folgt geantwortet


Frage beantwortet am: 2018-08-31 08:48:14.324
Durchschnittliche Bewertung dieser Rechtsanwältin :

Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie sollten gar keine weiteren Angaben machen, keine Daten herausgeben und SOFORT einen Rechtsanwalt beauftragen.


Denn vorab muss man erst einmal genau wissen, um was es geht und welcher Vorwurf Ihnen überhaupt gemacht wird.

Jede Stellungnahme Ihrerseis "Ins Blaue hinein" kann fatale Folgen haben und zu einer Verurteilung führen, wobei der dann zumindest eine deutlich spürbare Geldstrafe (drei bis sechs Monatseinkünfte) im Raum stehen könnte. Aber auch das lässt sich ohne Aktenkenntnis nur ganz grob erraten.

Daher: Schweigen Sie und beauftragen Sie einen Rechtsanwalt.

Dieser lässt sich die Akte schicken und DANN ERST kann eine Stellungnahme abgegeben werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

---------------------------------
Rechtsanwälte
Thomas Bohle & Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
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Der Fragesteller Bana hat diese Antwort folgendermaßen bewertet:

Durchschnittliche Bewertung:
Frage wurde umfassend beantwortet:
Frage wurde verständlich beantwortet:
Frage wurde ausführlich beantwortet:
Frage wurde schnell beantwortet:
Anwältin/Anwalt war freundlich:
Ich würde sie/ihn weiterempfehlen:
Eigene Anmerkung



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