Zur StartseiteKontaktImpressum

Infos für Ratsuchende



So funktioniert es
Jetzt Frage stellen
Besucher Anwälte


Ratsuchende-Login



Schon mal hier gewesen?



Zum ersten Mal hier?

Jetzt registrieren

Über uns


Unser Bewertungssystem Impressum Kontakt Startseite

 Schenkung per Brief


Frage gestellt am 12.09.2018
Frage gestellt von Chris_bunny
Rechtsgebiet Erbrecht
Gebot 40 €
PLZ Gebiet 45
Aufrufe der Frage 551


Es geht um eine Schenkung eines Klavierfluegels vor dem Tod meiner Mutter. Dieser wurde wohl verkauft.

Sachverhalt:
Eine Altenpflegerin hat als rechtliche Betreuerin von der im November 2016 verstorbenen Mutter "informiert", dass der Klavierfluegel an ihren Enkel, Eric, zu dessen Geburt am 02.05.1997 geschenkt wurde. Der Fluegel sollte in ihrem Besitz bleiben , bis zum Tag, an dem die Verstorbene ins dieses Pflegeheim zog. Der Brief ist vom 23.12.2013.
Ausgestellt von der Pflegerin, gerichtet an den Vormund des Enkels, Herrn Dr. Wolfgang K. Der Brief ist nicht notariell beglaubigt.


Zur Frage:
Ist dieser Brief als Schenkungsbestaetigung (?) ein rechtsgueltiges und verbindliches Dokument?
Oder muss dies in jedem Fall notariell beglaubigt worden sein?


Testament:
Auf Grund des Testaments steht mir als Sohn nur der gesetzliche Anteil zu.

Mit Dank und freundl. Gruss


  Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle hat wie folgt geantwortet


Frage beantwortet am: 12.09.2018
Durchschnittliche Bewertung dieser Rechtsanwältin :

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider reicht das nicht aus:


Ein Schenkungsversprechen bedarf grundsätzlich der notariellen Beurkundung. Das ergibt sich aus § 518 BGB.

Der Schriftmangel kann nur durch Bewirken der versprochenen Leistung, hier die Herausgabe des Flügels an den Enkel/bzw. dessen Erziehungsberechtigten geheilt werden.

Das ist hier leider nicht der Fall, da der Flügel ja im Besitz der Mutter zunächst geblieben ist.

Dann aber ist keine Heilung eingetreten und der Formmangel der fehlenden notariellen Beurkundung ist nicht gegeben.


Eine wirksame Schenkung liegt somit nicht vor.

Auch das Schreiben kann daran nichts ändern, da es eben leider nicht notariell beurkundet worden ist.


Die strengen gesetzlichen Formalien zur Schenkung lassen leider keine andere rechtliche Beurteilung zu.



Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle



___________________________________

Rechtsanwälte

Thomas Bohle & Sylvia True-Bohle

Damm 2



26135 Oldenburg



Tel: 0441 / 26 7 26

Fax: 0441 / 26 8 92

E-Mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de

WWW: http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
Blog: https://rabohledotcom.wordpress.com

zum Anwalt-Suchservice Profil von Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle, Damm 2, 26135 Oldenburg

Anwalt für Erbrecht beim Anwalt-Suchservice



 Weitere Fragen, die Sylvia True-Bohle beantwortet hat:

Unterhalt
28.05.2019
30 €

Gewerbliche Vermietung von Wohnraum
28.05.2019
50 €

Befristete Vermietung
28.05.2019
50 €

Was steht mir nach Trennung zu
01.05.2019
20 €

Kündigung einer gewerblichen Untermietvertrages
06.04.2019
50 €

Führerscheinprüfung
02.04.2019
45 €

Änderungskündigung
24.03.2019
20 €

Angehörige pflegen
01.03.2019
40 €

Auszahlung von Resturlaub
18.02.2019
30 €

Urlaubstage Auszahlung mit Verrechnung des ALG1
11.02.2019
60 €



 Fragen aus dem Rechtsgebiet Erbrecht

Erbe / Testament
01.11.2018
40 €

Schenkung per Brief
12.09.2018
40 €

Anteile
07.06.2018
40 €

Grabpflegekosten
10.01.2018
30 €

Schenkung
07.09.2017
40 €

Aufteilung von Schmuck und Münzen
14.08.2017
60 €

Erbfolge
03.10.2016
35 €

Verfällt der Erbteil des Bruders nach Tod der Mutter nach dessen Ausschlagung
03.02.2016
50 €

Nachlassinsolvenz abgelehnt / Räumung Wohnung
22.10.2015
20 €

Ausschlagen der Erbschaft
07.08.2015
30 €